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In der intensiven Zeit einer Schwangerschaft, der Stillzeit oder den ersten Jahren als Mutter, vollbringt der Körper wahre Höchstleistungen. Der Rücken trägt oft und lange einseitige Lasten. Alltägliche Bewegungen – wie das Einräumen des Geschirrspülers – werden mit Kind am Arm ausgeführt und an erholsame Nächte ist oft nicht zu denken. Diese äußeren Umstände gepaart mit den immensen körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft, aber auch nach der Geburt, verursachen oft einen Hexenschuss.

Was hilft bei einem Hexenschuss in der Schwangerschaft und Stillzeit?  

Bei einem Hexenschuss, der in dieser fordernden Zeit auftritt, braucht man vor allem eines: Schnelle Hilfe, die sofort wirkt. Die Einnahme von Schmerzmitteln ist aber für viele Frauen zu riskant. Mit dem Hexenschuss-Notruf wissen Sie im Raum München einen Notdienst zur Seite, der Ihnen und Ihren Beschwerden ursächlich auf den Grund geht. Und das vor allem ohne Schmerzmittel, die eventuell negative Auswirkungen auf Ihr Kind haben könnten. Mit einer speziellen Behandlung, gezielten Übungen und Taping wird dem Schmerz der Patientinnen entgegengearbeitet, um Sie schnell zu einem schmerzfreien Alltag zurückzubringen.  

Schmerzmittel in der Schwangerschaft oder Stillzeit 

Die Unsicherheit, welche und wie viel Schmerzmittel man während der Schwangerschaft und Stillperiode nehmen darf, ist verständlich. Im Netz kursieren zahlreiche widersprüchliche Meinungen über dieses Thema, was viele Frauen, verständlicherweise, stark verunsichert. Gerade in dieser besonderen Zeit der Schwangerschaft, des Wochenbetts und der Stillzeit gilt es daher alternative Behandlungsmöglichkeiten zu finden, die dennoch schnell und effektiv wirken. 

Komplikationen und Risiken von Schmerzmitteln   

Bevor Sie zu Tabletten oder gar Spritzen gegen Schmerzen greifen, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Risiken und Nebenwirkungen. Das Internet ist zwar voll von Ratschlägen, Tipps und Anweisungen, jedoch kennt Ihr behandelnder Gynäkologe oder Ihre behandelnde Gynäkologin Sie und Ihre persönliche Schwangerschaft am besten und sollte Ihnen die Medikamente verschreiben. 

Falsch eingenommene Tabletten oder Dosierungen können im schlimmsten Fall Entwicklungsstörungen bei Ihrem Kind verursachen. Im Idealfall beginnt man bereits vor einer Schwangerschaft möglichen Dysbalancen entgegenzuarbeiten, indem man Sportarten und Bewegungsformen wählt, die den Körper gerade und geschmeidig halten. Damit ist ein Bewegungsapparat gemeint, der eine gut entwickelte Muskulatur, wenige Verspannungen und eine gute Beweglichkeit aufweist.

Doch Idealfall hin oder her, ein Hexenschuss kann jeden treffen: Beim Hexenschuss-Notruf legen wir Wert auf die Behandlung ohne Medikamente oder Spritzen. Zusätzlich streben wir mit individuellen Tipps und Übungen einen schmerzfreien Körper an. Im Großraum München kommen wir auch gerne zu Ihnen nach Hause, um den lähmenden Schmerz aufzulösen. 

Eine Risikoschwangerschaft und ihre Besonderheiten 

Gerade bei Risikoschwangerschaften gilt Schonung als oberstes Credo. Viele Patientinnen sind daher gezwungen, lange Zeiten bereits vor der Geburt in liegenden Positionen zu verbringen, um sich und ihr ungeborenes Kind nicht zu gefährden. Was aber für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft unabdingbar ist, kann bei den Frauen auch nach der Entbindung zu Schmerzen und Verspannungen im Bewegungsapparat, speziell im Rücken, führen. Die fortwährende und über viele Wochen andauernde Schonhaltung und die daraus resultierende Dysbalance können einen Hexenschuss begünstigen. 

Gerade als Risikopatientin ist man dann auf schnelle Hilfe angewiesen, die ohne Schmerzmittel wirkt.

Warum tritt ein Hexenschuss in der Schwangerschaft gehäuft auf?   

Die Wirbelsäule einer Frau wird während einer Schwangerschaft enorm strapaziert. Das erhöhte Gewicht, das mitgetragen wird, ist eine neue ungewohnte Belastung für die werdende Mama, der durch Muskelaufbau und vermehrte Verspannungen im Bindegewebe entgegengewirkt werden soll. Baut sich jedoch mehr Bindegewebe auf und wird es unelastisch, ist in der Regel auch die Beweglichkeit der Muskulatur eingeschränkt und es kommt zu Stauungen und Schmerzen.

Mit Voranschreiten der Schwangerschaft benötigt das Kind immer mehr Platz im Bauch und der Nachwuchs oder die eigene Gebärmutter können auf die Gefäße im Becken drücken. Das sogenannte Vena-cava-Kompressionssyndrom ist ein Krankheitsbild, das vor allem im letzten Schwangerschaftsabschnitt (drittes Trimenon) auftritt und zu Schwindel, Blutdruckabfall bis zum Kreislaufkollaps führen kann. Dies geschieht meist in Rückenlage. Die beste Vorbeugung ist eine Linksseitenlagerung der Mutter, um die Venen im Bauchraum nicht zu komprimieren und den Rückstrom des Blutes zum Herzen zu gewährleisten. Diese ungewohnte Position, wenn man bisher auf dem Rücken geschlafen und gelegen hat, kann weitere muskuläre Dysbalancen begünstigen.

Das sind die Ursachen für einen Hexenschuss bei jungen Müttern    

Ein Hexenschuss tritt immer dann auf, wenn über einen längeren Zeitraum – von zum Beispiel einigen Wochen – der Bewegungsapparat in Dysbalance gerät. Dies kann durch zu langes und falsches Sitzen oder Liegen hervorgerufen werden. Das, in Kombination mit mangelnder körperlicher oder sehr einseitiger Bewegung, führt oftmals zu diesem beißenden Schmerz, der das Familienleben lähmt. Eine falsche Drehbewegung und schon geht nichts mehr. 

Dass oftmals junge Mütter davon betroffen sind, ist leicht erklärt und wird durch folgende Ursachen begünstigt, die sich leider oftmals nicht vermeiden lassen: 

  • Die letzten Wochen einer Schwangerschaft und das Wochenbett führen dazu, dass viele Frauen sehr viel Zeit in liegenden Positionen verbringen. Dies belastet den gesamten Bewegungsapparat. 
  • Neugeborene und Kleinkinder benötigen viel Körperkontakt und lieben es, getragen zu werden. Mit der richtigen Tragehilfe und Alltagshelfern kann Ihr Rücken entlastet werden, dennoch klagen viele Frauen gerade in den ersten Jahren vermehrt über starke Rücken- und Nackenverspannungen. 
  • In der Anfangszeit schläft man als Eltern meist schlechter als gewohnt. Lange Einschlafbegleitungen, durch Husten geplagte Nächte und das Nähebedürfnis der Kleinsten sind eine echte Herausforderung an den eigenen Körper und machen die Nächte oftmals wenig erholsam. 
  • Diese Belastungen führen aber auch dazu, dass der zuvor geliebte Sport, die wöchentliche Yoga-Stunde oder die Laufeinheit mit der besten Freundin zu kurz kommen und der eigene Körper mehr und mehr in Dysbalance gerät. 

All das begünstigt einen Hexenschuss. Damit Sie beim Hexenschuss aber eine schonende und vor allem tablettenfreie Lösung haben, gibt es den Hexenschuss-Notruf. Wir helfen schnell, dort wo es weh tut, und versuchen Ihre Schmerzen ursächlich zu lindern. Wir möchten Ihnen helfen, diese herausfordernde Zeit schmerzfrei und ohne Medikamente zu überstehen! Daher haben wir folgenden Videokurs auch für junge Mütter entwickelt. Sollten Sie sich noch in der Schwangerschaft befinden rufen Sie uns gerne unter Tel.: 089 32402000 an.

Leben Sie nicht mit dem Schmerz, lösen wir ihn gemeinsam an der Ursache.

Schmerzfreie Grüße

Hexenschuss Spezialist Bernhard Schwarz
Hexenschuss Spezialist Bernhard Schwarz

Persönliche Behandlung

Was macht die Spritze bei einem Hexenschuss so problematisch?  

Eine falsche Bewegung und schon ist er da: der Hexenschuss. Und dann ist das zuvor pulsierende Geschäfts- und Familienleben, wo man locker flockig einen Termin nach dem nächsten erledigt, die Kinder hoch in den Himmel schmeißt oder 3 Einkaufstüten gleichzeitig zum Haus trägt, mit einem Schlag vorbei. 

Der Anruf beim Rettungsdienst um die heiß ersehnte Spritze, die alle Schmerzen des Hexenschusses wegzaubert, ist auf den ersten Blick ein sehr verständlicher Weg. Doch genau dieser scheinbar leichteste Weg ist oftmals der mühsamere, längere und leider auch erfolglosere. 

„Ich arbeite seit Jahren im Raum München mit meinem Hexenschuss-Notruf und verstehe sehr gut, warum die Spritze bei einem Hexenschuss so beliebt ist. Ich sehe aber auch unzufriedene Patienten und überlastete Rettungsdienste bzw. Notfallsanitäter und Notärzte, die ihre kostbare Zeit nicht bestmöglich nutzen können.“

Warum die Spritze oftmals der falsche Weg ist 

Klar, manchmal sind die Schmerzen besser, die Muskulatur entspannt sich endlich wieder und die Verkrampfung löst sich. Doch all diese Dinge beschreiben lediglich die symptomatische Behandlung der Hexenschuss-Schmerzen und den Idealzustand. Die wirkliche Ursache bleibt oftmals im Verborgenen, was dazu führen kann, dass der Schmerz nicht zügig verschwindet bzw. rasch wieder zurückkommt. 

Die Spritze beim Hexenschuss und ihre Nebenwirkungen  

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Behandlung eines Hexenschusses mit Schmerzspritzen oder -mitteln nicht unproblematisch ist. Die Nebenwirkungen reichen von einer hohen toxischen Belastung auf die Entgiftungsorgane wie Leber und Niere, je nachdem wie lange und wie viele Schmerzmittel und Medikamente man bereits für andere Erkrankungen nimmt, bis hin zu Entzündungen der Einstichstellen.

Dieses Risiko und die Erkenntnis, dass Spritzen oftmals gar nicht richtig helfen und auf Dauer der Schmerz bleiben kann, senken die Attraktivität dieser Maßnahme erheblich.

Der Rettungsdienst: Ein Umweg, den man sich sparen kann  

Alarmiert man nach einem Hexenschuss den Rettungsdienst, startet ein automatisierter Prozess. Angefangen bei einem Transport in die Klinik (denn die Rettungssanitäter dürfen keine Spritzen zur Schmerzlinderung geben), weiter über das lange Warten in der Notaufnahme auf die weitere bildgebende Diagnostik, bis hin zur Feststellung, dass meist keine Schädigungen an den Bandscheiben zu sehen sind. Im Krankenhaus wird zum Ausschluss geröntgt, ein MRT wird notfallmäßig bei Rückenschmerzen nicht durchgeführt. Nach ca. 4 bis 5 Stunden wird man dann in der Regel aus dem Krankenhaus entlassen und erhält für die nächsten Tage noch schmerzlindernde Tabletten. Spritzen werden mittlerweile auch nicht mehr in der Klinik verabreicht, solange der Patient die Schmerzmittel schlucken kann.

Hexenschuss-Notruf ist auch an Feiertagen für Sie da

Genau an diesem Punkt setzt unsere Mission an. Denn wir sind in München die Anlaufstelle Nummer 1 für akute muskuläre Schmerzen im gesamten Rücken. Unsere Methode zielt darauf ab, mit einer Notfallbehandlung und zahlreichen Tipps für den Alltag, den Hexenschuss gezielt zu behandeln und Sie schmerzfrei zu bekommen – ganz ohne Medikamente. 

Lebensbedrohlich oder sehr schmerzhaft  

Gleichzeitig entlastet der Hexenschuss-Notruf den Rettungsdienst und Notarzt im gesamten Münchner Einzugsgebiet. Diese können sich fortan wieder auf die lebensrettenden Einsätze konzentrieren und die Betroffenen haben eine zielgerichtete Behandlung, die die Wurzel des Schmerzes bekämpft. 

Viele von uns wissen, wie sehr so ein Hexenschuss schmerzen kann. Doch ein Anruf beim Rettungsdienst bringt sie oftmals Ihrem Wunsch, schmerzfrei zu sein, kein Stück näher und belastet zusätzlich die Rettungskette. 

Wichtig: Sollten Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Angst um Ihr Leben haben, kontaktieren Sie natürlich umgehend den Notarzt. Ich möchte hier nur eine Abgrenzung schaffen zwischen lebensbedrohlich und sehr, sehr schmerzhaft. 

Symptombehandlung nicht Ursachenbehandlung   

Die Spritze – meist eine Cortisonspritze – hilft manchmal kurzfristig den Schmerz des Hexenschusses zu lindern. Eine tatsächliche Heilung, also an der Wurzel des Problems, ist die Spritze aber nicht. Sie bekämpft lediglich ein Symptom. 

Unsere Philosophie zielt darauf ab, mittels Akupressur, Tapes, Übungen und Empfehlungen für die Zukunft den Betroffenen auf zweierlei Arten zu helfen: 

  1. Akut: Durch Akupressur und individuelles Taping, je nach Bereich des Hexenschusses, sowie einem ausführlichen Anamnese-Gesprächs kann den Betroffenen der Schmerz genommen werden. Für die Behandlung kommen wir gerne direkt zu Ihnen nach Hause. 
  2. Langfristig: Durch die Tipps, Empfehlungen und konkreten Handlungsanweisungen, können Patienten wahrscheinlich einem wiederkehrenden Hexenschuss entgehen und voll leistungsfähig für ihr Unternehmen und ihre Familien bleiben. 

Schnell wieder fit sein für das Unternehmen und die Familie    

Niemand möchte auf das Grundbedürfnis eines vitalen und fitten Bewegungsapparates verzichten. Ihr Unternehmen, Ihre Familie und Sie selbst sind darauf angewiesen. Denn Schmerzfreiheit ist die Basis, um ein erfolgreiches und glückliches Leben zu führen. Jetzt haben Sie zur Spritze bei Hexenschuss mehr Informationen, so dass Ihnen die Entscheidung hoffentlich leichter fällt.

Schmerzlinderung durch Spritzen oder doch lieber den Hexenschuss an der Ursache lösen?

Bleiben Sie gesund!

Schmerzfreie Grüße

Hexenschuss Spezialist Bernhard Schwarz
Hexenschuss Spezialist Bernhard Schwarz

An Bewegung ist nicht mehr zu denken und Sie fragen sich was hilft jetzt bei akuten Rückenschmerzen? Hier finden Sie zu den verschiedenen Behandlungsmethoden die jeweiligen Vor- und Nachteile. Vor allem wenn Sie Ihre Leistungsfähigkeit schnell wieder zurück haben wollen, ist dieser Beitrag lesenswert.

Was hilft bei Hexenschuss?

Es gibt die Möglichkeit zum Arzt zu gehen, um sich eine Spritze geben zu lassen. Alternativ bietet sich der Notarzt oder Rettungsdienst an. Können die Kollegen jedoch helfen oder läuft es auch dort auf Schmerzmittel hinaus? Zudem gibt es noch die Möglichkeit sich zu bewegen. Mit der Bewegung bei Hexenschuss habe ich eigene Erfahrungen gemacht, die ich in diesem Beitrag beschreibe. Da mich die genannten Optionen nicht begeistert haben, habe ich mich dazu entschlossen, Hexenschuss-Notruf zu entwickeln. Folgende Vor- und Nachteile sollen Ihnen bei der Beantwortung der Frage „Was hilft mir jetzt bei Hexenschuss?“ helfen.

Option 1: Besuch beim Hausarzt oder Orthopäden

Was tun bei Hexenschuss
Was kann ich bei Hexenschuss tun? Arzt aufsuchen?

Vorteile

  • Kostenübernahme – Bei gesetzlich Versicherten ist der Vorteil, dass die Kosten für die Behandlung beim Arzt, übernommen werden.
  • Sie erhalten eventuell eine Überweisung an die Radiologie zum MRT, um zu sehen, ob der Spinalkanal, die Bandscheiben oder knöcherne Strukturen verletzt oder beschädigt sind. Das ist aus meiner Sicht dann sinnvoll, wenn die Beschwerden eine längere Zeit anhalten und durch Massage, Krankengymnastik oder alternative Therapien nicht nachhaltig gebessert werden.

Nachteile

  • Starke Beschwerden bis zum Arzttermin, der gerne mal ein paar Tage oder auch zwei Wochen dauern kann
  • Zeitverlust und weniger Lebensqualität – Sie können sich heute kaum bewegen und müssen in den nächsten Tagen zum Arzt gebracht werden oder selbst fahren. In der Zeit ist an Ihre Familie, Ihre Arbeit und Ihre Hobbys kaum zu denken.
  • Hexenschuss geht nicht weg – Oft untersucht der Arzt den Patienten nicht ausreichend, die Ursache für den Schmerz wird nicht gefunden oder nicht nachhaltig behoben. Bei vielen Ärzten ist die Spritze da gleich aufgezogen oder Schmerzmittel werden verschrieben. Diese können helfen, müssen aber nicht.
  • Oft keine langfristige Lösung Ihrer Schmerzen, gerade wenn nicht ausgeheilte Verletzungen, ein Beckenschiefstand oder eine zu schwache Muskulatur ein Grund für die Schmerzen sind

Option 2: Notarzt oder Rettungsdienst rufen

Was tun bei Hexenschuss
Akuter Hexenschuss – Notarzt ist nicht der richtige Ansprechpartner

Vorteile

  • Schnelle Hilfe bei Hexenschuss in Kombination mit Atemnot oder Schmerzen in der Brust – Der Notarzt bzw. der Notfallsanitäter verabreicht Ihnen wahrscheinlich, nach einer gründlichen Erstuntersuchung, starke Schmerzmittel und Sie werden möglichst schonend ins nächstgelegenen Krankenhaus gefahren. Im Krankenhaus passiert dann oft nichts mehr, sobald feststeht, dass keine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt.

Nachteile

  • Können Sie gut atmen und liegt kein Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine innerliche Blutung (Aortendissektion) vor, ist der Notarzt der falsche Ansprechpartner für Sie – Es ist in dieser Situation zwar schwer vorstellbar, aber der behandelnde Notarzt kann genau zu diesem Zeitpunkt nicht zu lebensbedrohlichen Notfällen, wie einem schweren Verkehrsunfall, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall, ausrücken. In der Regel müssen Notärzte für abertausende Menschen in einer ganzen Region oder in mehreren Stadtteilen einer Großstadt einsatzbereit sein.
  • Keine geeignete Hilfe durch den Rettungsdienst – In der Regel ist ein Rettungswagen mit einem Rettungssanitäter als Fahrer und einem Notfallsanitäter als Beifahrer besetzt. Beide kennen sich aufgrund Ihrer notfallmedizinischen Ausbildung zu wenig mit muskulären Beschwerden (wie Hexenschuss) aus. Vor Ort können sie deshalb nur eine allgemeine Hilfestellung bieten oder Sie ins Krankenhaus transportieren. Eine Spritze mit Schmerzmitteln dürfen sie nicht verabreichen.

Option 3: Einnahme von Schmerzmittel

Was tun bei Hexenschuss
Schmerzmittel bei akuten Rückenschmerzen

Vorteile

  • Die Schmerzen im Rücken lassen (vielleicht) nach.
  • Sie können sich (eventuell) besser bewegen.
  • Schnelligkeit der Lösung – Die Einnahme von Medikamenten zur Schmerzunterdrückung erscheint als absolut schnellste Lösung.
  • Vorerst günstig – Egal welches nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel Sie einnehmen, es kostet im Verhältnis gar nicht so viel. Jedoch würde ich Medikamente und Tabletten nur möglichst kurz einnehmen, da auf Dauer andere Organe wie Leber oder Niere geschädigt werden können

Nachteile

  • Nebenwirkungen – Die Schmerzmittel können starke Nebenwirkungen mit sich bringen. Zum Beispiel sind immer mehr Menschen gegen Novalgin allergisch. Ein Schmerzmittel, das bei Rückenschmerzen sehr gerne in der Klinik verabreicht wird und im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock (einer allergischen Reaktion die bis zum Kreislaufstillstand reicht) führen kann. Hinzu kann aus der Gewöhnung an den schmerzstillenden Wirkstoff, eine Abhängigkeit entstehen.
  • Einschränkung der Leistungsfähigkeit – Schon durch den Hexenschuss sind Sie in Ihrer normalen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Die Einnahme der Schmerzmittel über eine Dauer (normales Zeitfenster) von 1-2 Wochen zur Schmerzblockade, kann zu noch mehr Einschränkungen führen. Viele Schmerzmittel werden über Leber und Niere entgiftet, diese Organe können bei einer längerfristigen Einnahme besonders geschädigt werden.
  • Keine ursächliche Lösung der Beschwerden – Der Schmerz wird zwar „betäubt“, jedoch gibt Ihnen der Körper mit dem Hexenschuss einen Alarmschmerz, der behandelt werden sollte und nicht betäubt.
  • Langfristig teuer – Sie verlieren Tage und Wochen, in denen Sie durch die Schmerzmittel beeinträchtigt und/oder mit Schmerzen geplagt sind. Abgesehen von den finanziellen Auswirkungen haben Sie außerdem wertvolle Lebenszeit vergeudet, die unwiederbringlich dahin ist.

Option 4: Bewegung, um die Schmerzen zu lindern

Was tun bei Hexenschuss
Bewegung bei Hexenschuss? Sinnvoll, jedoch oft unmöglich.

Vorteile

  • Kostenfreier, guter Gedanke, da sich durch Bewegung, insbesondere durch spezielle Übungen, die Rückenmuskulatur entspannen kann. Durch den erhöhten Stoffwechsel und die Aktivierung der Muskulatur, könnte der Schmerz gemildert werden. In der Theorie ein super Gedanke, praktisch sehr schmerzhaft bis kaum durchführbar.

Nachteile

  • In der Praxis kaum umsetzbar – Aufgrund der starken Rückenschmerzen wollen Sie sich nur ungern bewegen und erwägen andere Möglichkeiten, die Ihnen helfen könnten.
  • Kurzfristig selten nützlich – Ihre Beschwerden werden ohne Behandlung nur mühsam und sehr langsam besser. Es dauert mehrere Tage oder sogar Wochen bis Sie sich wieder gut fühlen und sich die Muskeln der Wirbelsäule entspannen.

Meine persönliche Geschichte dazu:

Bei meinem Hexenschuss an einem Sonntagmorgen im Juni 2017 bin ich noch ins Fitnessstudio gefahren, um mit Hilfe eines Latzugs meinen Rücken und die Muskeln aufzudehnen. Aufgrund meines Heuschnupfens musste ich jedoch nießen und die Beschwerden wurden um 500% schlimmer. Ja, auch dadurch kann sich ein Hexenschuss verschlimmern. Ich bekam fast keine Luft mehr und musste im Studio abgeholt werden. Ich war nicht mehr fähig richtig zu atmen, meine Sachen aus der Umkleide zu holen oder Auto zu fahren.

Mein Tipp an der Stelle: Versuchen Sie Freunde, Bekannte, Kollegen oder Nachbarn im Fall eines Hexenschusses zu informieren, die ein Auge auf Sie werfen. Dies ist auch der Grund, weshalb ich über notfallmedizinische Kompetenzen verfüge und eine Zeit lang intensiv im Rettungsdienst gearbeitet habe. Geht ein Anruf oder eine Terminbuchung bei mir ein, werden weitere Beschwerden wie Lähmungen, Atemnot oder Brustschmerzen abgefragt. Sollte dies der Fall sein, wird von mir ein Notarzt oder der Rettungsdienst verständigt und zu Ihnen geführt.

Der allgemeingültige Tipp sich bei einem Hexenschuss zu bewegen ist gut gemeint, jedoch kann es die Situation beträchtlich verschlimmern. Wie in meiner Situation. Wäre ich noch mit dem Auto heimgefahren, hätte ich andere Verkehrsteilnehmer durchaus stark gefährdet.

Option 5: Hexenschuss-Notruf in München

Die letzte Option ist den Notdienst bei Hexenschuss zu rufen.

Vorteile

  • Schnelle Hilfe bei akuten muskulären Rückenschmerzen, Ischias und Hexenschuss
  • Hexenschuss Behandlung bei Ihnen vor Ort in München & Umgebung
  • Ohne Notarzt, ohne Schmerzmittel und ohne Krankenhaus
  • Täglich für Sie verfügbar und innerhalb von wenigen Stunden bei Ihnen
  • Inklusive Übungen für einen starken Rücken, um langfristig leistungsfähig zu bleiben
  • Als privat versicherter Patient können Sie die Rechnung bei Ihrer privaten Krankenkasse einreichen und bekommen den Ihnen vertraglich zustehenden Anteil erstattet.

Nachteile

  • Die Leistungen können in der Regel nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

🚨 Sie suchen nach persönlicher Hilfe und wohnen in München & Umgebung? Rufen Sie uns gerne unter Tel.: 08932402000 an.

Ein Beispiel aus der Praxis

Hier ein kleines Beispiel, um die Vorteile zu verdeutlichen.

Ein Selbstständiger im Bereich Messebau, 42 Jahre jung, hat am Sonntag um 7 Uhr morgens einen Hexenschuss. Dieser kommt jetzt ganz ungelegen, da er zwei Tage später einen Messestand für einen großen Kunden komplett fertig haben muss. Er hat zwar Unterstützung von befreundeten Kollegen und anderen Dienstleistern, jedoch wird seine Anwesenheit und Arbeitskraft volle drei Tage gebraucht, um es überhaupt noch irgendwie zu schaffen. Seine Muskeln sind so stark verspannt, dass er überhaupt nicht mehr gerade stehen kann.

  • Optionen 1 und 2 scheiden sofort aus, da er nicht auf einen Termin beim Arzt warten kann und auch nicht den ganzen Sonntag im Krankenhaus verbringen will.
  • Optionen 3 und 4 sind theoretisch denkbar, jedoch schlagen die Schmerzmittel nicht an und Bewegung ist bei aller Liebe nicht mehr möglich.

Wenn er jetzt das Projekt absagt oder es nicht bis zum vorgegebenen Termin schafft, verliert er sehr wahrscheinlich einen großen Kunden. Dieser wird ihn natürlich nicht mehr weiterempfehlen und somit ist der langfristig Schaden und Umsatzeinbruch sehr groß.

Deshalb gibt es Option 5 – Den Hexenschuss-Notruf

Der Selbstständige kontaktiert mich um 7.30 Uhr, um 8.30 Uhr kann ich bei ihm vor Ort sein. Nach 60 Minuten Behandlung ist er im besten Fall schmerzfrei bzw. verspürt nur noch ein leichtes Ziehen im unteren Rücken. Seine volle Beweglichkeit ist wieder hergestellt. Er bezahlt die Rechnung aus eigener Tasche, da er freiwillig gesetzlich versichert ist, kann jedoch bereits um 10 Uhr seine Arbeit fortsetzen und schafft den Abschluss seines Projekts zum vorgegebenen Termin am Dienstag. Aufgrund der sehr guten Arbeit des Selbstständigen, erhält er nach wenigen Wochen einen Folgeauftrag mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 40.000 Euro sowie zwei Empfehlungen an Partnerunternehmen des Kunden.

Dafür gibt es den Hexenschuss-Notruf. Damit Menschen, wie dieser Selbstständige oder eine junge Mama, die in den ersten Lebensjahren der Kinder, intensiv gefordert ist, schnell wieder fit sind und ihren Beruf oder ihren Alltag schmerzfrei leben können.

Ganz nach meiner Mission „Soforthilfe bei Hexenschuss ohne Schmerzmittel und Spritzen.

Bleiben Sie gesund!

Schmerzfreie Grüße

Hexenschuss Spezialist Bernhard Schwarz

Wer kennt es nicht? Menschen mit akuten oder chronischen Rückenschmerzen gehen zum Arzt und klagen Ihr Leiden. Aufgrund der kurzen verfügbaren Zeit kann der Arzt keine wirklich vernünftige Lösung des Problems anbieten. Schnell werden Schmerzmittel verschrieben, Physiotherapie verordnet oder es kommt eine Spritze zum Einsatz.

Im Folgenden möchte ich ein paar Punkte näher erläutern, die eine große Rolle in dieser Situation spielen:

Unser Gesundheitssystem

Egal wie oft Patienten pro Quartal zum Arzt gehen, der Arzt bekommt grundsätzlich eine geringe Pauschale. Dieser Umstand erlaubt es schon wirtschaftlich nicht, sich wirklich Zeit für seine Patienten zu nehmen. Eine ordentliche Betreuung egal in welcher Form kostet einfach Geld. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT werden von den Ärzten empfohlen. Obwohl die meisten Rückenschmerzen unspezifisch sind. Der Arzt erläutert Ihnen anschließend den sichtbaren Verschleiß der Bandscheibe. Zum Glück ist das nicht die Ursache für den Rückenschmerz, nur das wird dem Patienten nicht gesagt oder der Arzt weiß es nicht besser. Hier geht es zu meinem Beitrag, wie die meisten Rückenschmerzen entstehen. Krankenkassen erstatten lieber das 800-1000€ teure bildgebende Verfahren, das in den meisten Fällen nutzlos ist. Besser wäre es die Therapie für 200-500€ zu bezahlen. Zudem verdienen Ärzte Geld mit der Krankheit der Menschen. Nicht mit ihrer Gesundheit.

Viele Ärzte untersuchen die Patienten nicht bzw. nicht ausreichend

Dieser Punkt ist für mich eine Folge aus Punkt 1 und Ärzte werden nicht ausreichend in der körperlichen Untersuchung ausgebildet. Dies betrifft auch weitere Bereiche wie Prävention (wie kann ich Schmerzen vorbeugen) und Ernährung. Sie kennen bestimmt Ärzte, die Ihnen empfehlen sich gesund zu ernähren, dreimal pro Woche moderaten Ausdauersport zu betreiben und zu überlegen einem Sportverein oder einem Fitnessstudio beizutreten. Nur wenn Sie den Arzt ansehen, wissen Sie, dass er selbst keinen dieser Punkte umsetzt. Er selbst hat 15 Kilogramm Übergewicht, Augenringe und macht auch sonst nicht unbedingt einen vitalen Eindruck. Zum Glück gibt es auch Ärzte, die selbst das umsetzen was sie predigen. Wem schenken Sie mehr Vertrauen? Mir ist wichtig, dass Sie auf Menschen hören, die bereits Ihre Ziele erreicht haben.

Wollen Sie abnehmen und schlank sein? Dann buchen Sie sich einen Ernährungsberater, der selbst schlank ist.

Wollen Sie einen gesunden und starken Rücken? Dann nehmen Sie die Unterstützung eines Personal Trainers an, von dem Sie annehmen, er hat selbst einen gesunden und starken Rücken.

Sie müssen sich aufgrund einer Verletzung am Rücken operieren lassen? In diesem Fall, wollen Sie doch von einem absoluten Rückenspezialist betreut werden, der die OP schon x-mal durchgeführt hat. Der Ernährungsberater und der Personal Trainer scheiden aus.

Es gibt für jedes Problem und für jeden Wunsch Spezialisten auf dieser Welt. Suchen Sie sich den für Sie passenden, authentischten Fachmann aus und befolgen Sie seine Ratschläge. So erreichen Sie Ihre Ziele!

Herausforderung in der Physiotherapie

Von befreundeten Physiotherapeuten weiß ich, dass manche Patienten oft in Unterwäsche auf der Behandlungsliege ruhen und nur auf eine Massage warten. Physiotherapeuten, die wirklich am Wohl des Patienten interessiert sind und einen positiven Therapieverlauf anstreben, können so natürlich nicht richtig arbeiten. Das ist wirklich eine Herausforderung. Der Patient geht zum Arzt und lässt sich 6x 20 Minuten Massagen verschreiben. Der Physiotherapeut hilft dem Patient bestmöglich seine Schmerzen in den Griff zu bekommen und er macht nicht mit.

Selbstverantwortung

Manche Menschen sehen nicht ein, dass Sie mit aktiver Mitarbeit die Schmerzen schneller und besser in den Griff bekommen. Der Therapeut muss sich zu Beginn der Behandlung auch erst ein Bild machen, um individuell arbeiten zu können. Um dem Patienten die Hilfestellung zu geben, die er gerade braucht. Mit dem Wunsch einer „entspannenden Therapie“ in Form von Massagen (auch wenn es 6x 20 Minuten sind) kommen die wenigsten Schmerzpatienten zum Ziel. Langfristig ist es nach meiner Erfahrung sogar ausgeschlossen. Physiotherapeuten, die auf Privatrezept oder Selbstzahlerbasis abrechnen, haben dieses Problem nicht so häufig und können individueller behandeln. Hier sind auch mehr Patienten bereit aktiv mitzuwirken.

Schmerzlinderung durch Physiotherapie

In meinen Augen funktioniert die Physiotherapie mit dem Ziel der Schmerzlinderung bei Rückenschmerzen nur, wenn Patienten bereit sind aktiv mitzuarbeiten. Dies bedeutet z.B. regelmäßige Übungen zur Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur zu absolvieren, die Ihnen der Therapeut empfohlen hat. Oder über ein Rezept hinaus, weitere Termine bei einem qualifizierten Therapeuten zu buchen. Denn nur so ist gewährleistet, dass der Kunde individuell und ausreichend betreut werden kann.

Als Hexenschuss-Spezialist unterstütze ich Sie akut im Büro, zuhause oder auf Reisen bei akuten Kreuzschmerzen. Damit Sie sich auf Ihr Business konzentrieren können.

Bleiben Sie gesund!

Schmerzfrei Grüße
Bernhard Schwarz

Herausforderungen von Notarzt und Rettungsdienst

Zum besseren Verständnis möchte ich die derzeitigen Herausforderungen im Rettungsdienst bzw. der Notfallmedizin aus meiner subjektiven Sicht darstellen. Abgerundet werden meine Anmerkungen jedoch durch die Erfahrungsberichte von befreundeten aktiven Rettungssanitätern (Notfallsanitäterin, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter), Ärzten und verschiedenen Kontakten aus dem Rettungsdienst.

Zu den Problemen, die in letzter Zeit zugenommen haben, zählen der schwindende Respekt vor Rettungskräften, die kulturellen Unterschiede bei der Versorgung von Flüchtlingen, die sinkende Bereitschaft Erste-Hilfe zu leisten, gesetzliche Änderungen die die Aus- und Fortbildung betreffen, Personalmangel sowie die „Vollkasko-Mentalität“ mancher Bürger.

Ich möchte kurz auf die genannten Punkte eingehen.

Respekt gegenüber Rettungskräften

Egal ob alkoholisierte Personen, Gaffer oder ungeduldige/gestresste Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden können. Mitarbeiter im Rettungsdienst haben es manchmal nicht leicht überhaupt zum Unfallort zu kommen. Das Arbeitsumfeld wird zunehmend schwieriger, von Übergriffen auf Sanitäter bzw. die Notfallversorgung bei Terroranschlägen oder Amoklagen ganz zu schweigen. Auf diese Situationen muss man alle Beteiligten im Rettungsdienst trainieren und vorbereiten.

Flüchtlinge

Bei diesem Punkt möchte ich sagen, dass die kulturellen Unterschiede bei der Notfallversorgung von Flüchtlingen zu unangenehmen Situationen führen können. Ein Beispiel: Eine Frau mit starken Bauchschmerzen möchte sich nicht von männlichen Sanitätern behandeln und untersuchen lassen und zudem „belagern“ viele Flüchtlinge die Mitarbeiter bei der Notfallversorgung.

Bereitschaft Erste-Hilfe zu leisten

Aus eigener Erfahrung weiß ich zu gut, dass sich viele Menschen nicht trauen Erste-Hilfe zu leisten, es nicht können oder es nicht wollen. 2010 habe ich an einem Freitagnachmittag einen ertrinkenden Mann aus dem Heimstettener See gerettet. Leider ist er trotzdem verstorben, da er einen Herzinfarkt im Wasser hatte. Ich habe sofort reagiert, die Wasserwacht war zum Glück vor Ort. Alle anderen Badegäste stehen blöd rum. Diese Situation hat mich damals tagelang beschäftigt. Hier nachzulesen.

Ein anderes Beispiel, vor 2 Wochen auf der Autobahn. Donnerstagabend 19.30 Uhr, A99 Autobahnausfahrt Haar. Auffahrunfall, nicht abgesicherte Unfallstelle, die Unfallbeteiligten sind zum Teil im Fahrzeug oder ohne Warnweste. Es ist stockdunkel.

Was habe ich gemacht? Die Unfallstelle mit meinem Fahrzeug abgesichert, Notruf gewählt, Warnweste angezogen, Warndreieck aufgestellt, nachgeschaut ob jemand verletzt ist, die Unfallbeteiligten von der Autobahn runter begleitet und gesagt sie sollen bitte hier stehen bleiben. Anschließend habe ich 25 Minuten mit der Taschenlampe den Verkehr auf die Unfallstelle hingewiesen bis der Abschleppwagen kam, der zufällig die Unfallstelle gesehen hat und sie dann noch besser absichern konnte.

Ich möchte damit sagen, Erste-Hilfe leisten ist kinderleicht. Man sollte es nur machen! Als Trainer, Therapeut und Reservist der Bundeswehr wiederhole ich den Erste-Hilfe-Kurs regelmäßig und ich kann es nur Jedem ans Herz legen.

Aus- und Fortbildung

Die Aus- und Fortbildung wurde angepasst, so dass man ab jetzt eine 3-jährige Ausbildung zum Notfallsanitäter absolvieren muss. Viele Sanitäter sind derzeit Rettungsassistenten oder Rettungssanitäter, die natürlich weiterqualifiziert werden können. Der Fortbildungsaufwand in diesem Bereich ist jedoch nicht zu unterschätzen. Dazu kommt die eingeschränkten Befugnisse der Sanitäter. Die meisten Medikamente und Schmerzmittel darf nur der Notarzt verabreichen.

Das führt zum nächsten Problem, dem Mangel an Notärzte. In der Stadt ist der Mangel sicherlich nicht so zu spüren wie auf dem Land. Aber ganz ehrlich, was bringt es wenn der Hausarzt auf dem Land nach 60 Stunden in der Praxis, in der Nacht oder am Wochenende noch Notarztdienste übernimmt, für die er nicht richtig ausgebildet ist. Denn auch in diesem Bereich sollte man in Notfallmedizin speziell ausgebildet sein. Ein weiterer Aspekt ist, dass die meisten Patienten sowieso in die nächste Klinik gebracht werden. Den Notarzt also zum Patienten zu fahren ist ein aussterbendes Modell. Lieber den Notarzt, der richtig qualifiziert ist, im Falle eines schweren Unfalls oder lebensbedrohlichen Notfalls zum Patienten fliegen lassen.

Die „Vollkasko-Mentalität“ begünstigt diesen Sachverhalt noch weiter. Später dazu mehr.

Personalmangel

Schichtdienst, geringe Bezahlung, belastende und zum Teil traumatische Einsätze, zeitweise hohe körperliche Anstrengungen, fehlender Respekt gegenüber Rettungskräften. Der Personalmangel der Rettungsdienstorganisationen und die zunehmende Alterung der Bevölkerung und einer damit verbundenen öfteren Notrufwahrscheinlichkeit erhöhen die Belastungen zusätzlich. An dieser Stelle möchte ich Lob und Respekt den Rettungskräften aussprechen, die trotz aller Umständen Menschen in Not helfen wollen! Danke!

Vollkasko-Mentalität

Viele Einsätze, die heute bewältigt werden, sind damals nicht oder nicht in der Häufigkeit vorgekommen. Bürger wählen den Notruf bei Bauchschmerzen, Schnupfen und Hexenschuss oder manche Menschen erhoffen durch die Einlieferung ins Krankenhaus eine schnellere Behandlung zu erhalten. Z.B. durch einen Facharzt, der sonst erst einen Termin in 6 Wochen frei hat.

Dass diese Menschen Einsatzkräfte binden, die dann nicht zu einem schweren Verkehrsunfall, einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall fahren können, ist ihnen nicht bewusst oder egal.

Wie entlastet der Hexenschuss-Notruf den Rettungsdienst?

Beispiel beim Verlauf eines Hexenschusses:

Ein Mann, 55 Jahre alt, selbstständig, hat immer wieder leichte Rückenschmerzen, durch einen Heuschnupfen kommt es an einem sonnigen Sonntagmorgen zum Hexenschuss. Er musste niesen und es schoss ihm in den Rücken.

Wie ist jetzt der Ablauf, wenn er den Notruf wählt?

  1. Der Disponent in der Leitstelle schickt einen Rettungswagen evtl. auch einen Notarzt zum Patienten.
  2. Nach Eintreffen am Ort des Patienten wird abgefragt welche Beschwerden er hat usw.
  3. Es werden ihm eventuell Schmerzmittel verabreicht und er wird möglichst schonend ins Krankenhaus gefahren
  4. Dort liegt er dann in der Notaufnahme und es wird ein bildgebendes Verfahren beschlossen
  5. Es kommt raus, dass er weder eine Bandscheibenvorwölbung noch einen Bandscheibenvorfall im unteren Rücken hat und das wahrscheinlich die Schmerzen muskulär bedingt sind
  6. ENDE (an dieser Stelle möchte ich das Beispiel beenden, da der Mann aus dem Krankenhaus entlassen wird und weiter Schmerzmittel einnehmen soll)

Fakt ist, das ein Mann mit Hexenschuss (der nicht lebensbedrohlich ist) den Rettungsdienst von seiner eigentlichen Arbeit abhält. Die eigentliche Aufgabe ist es nämlich Leben zu retten. Und aus diesem Grund gibt es den Hexenschuss-Notruf. Notfallmedizinisch ausgebildet und erfahren, um zu unterscheiden, ob es sich um einen Hexenschuss handelt oder eine andere Ursache für den Schmerz verantwortlich sein kann. Zudem sind wir dann für die Betroffenen verfügbar, wenn er seinen Physiotherapeuten oder seinen Hausarzt nicht erreicht. Nämlich täglich von 8 – 20 Uhr. Egal ob Wochenende oder Feiertags.


Einen Einwand höre ich immer wieder: Ja, ich warte einfach bis der Hexenschuss vorbei ist oder nehme Schmerzmittel.


Die allgemeine Empfehlung drei bis vier Wochen zu warten oder die Beschwerden mit Schmerzmitteln zu unterdrücken ist für erfolgreiche Selbstständige, selbstverantwortliche Menschen und junge Mütter sicher keine Lösung. Dabei handelt es sich um eine Symptombehandlung. Das Problem wird dadurch nur wieder kommen, nur dann meist viel stärker.

Fazit

Erfolgreiche Menschen, die wissen welchen Wert ihre kostbare Zeit hat werden sicherlich nicht drei bis vier Wochen mit zum Teil heftigsten Rückenschmerzen im Bett verbringen und es aussitzen. Viele wollen eine Hexenschuss Behandlung, die die Ursache behebt, genau das bietet der Hexenschuss-Notruf. Hier gehts zur Mission: https://hexenschuss-notruf.de/mission

Denn Zeit ist unwiederbringlich.

Bleiben Sie gesund!